Aktuelles

Bernd Ostermann unterwegs in Borau

Am 23.03.2022 besuchte Bernd Ostermann den Ortschaftsrat Borau, um mit den Ortschaftsräten über die aktuell den Ort bewegenden Themen in Austausch zu kommen.
 
So sind es einerseits die Bedürfnisse der Feuerwehr hinsichtlich eines neuen Feuerwehrgerätehauses andererseits die Bedürfnisse der Borauer Zivilgesellschaft von Karneval bis Landfrauen die unter einen Hut zu vereinen sind.
Aktuell sieht es so aus, dass es für das derzeitige Gemeindehaus wohl keine Zukunft geben soll. Das neue Feuerwehrhaus soll aber nur die feuerwehrseitigen Pflichtaufgaben plus ein kleines Büro für den Ortsbürgermeister abbilden.
Hier wird sichtbar, dass die gesamten Bedürfnisse des Ortes nicht ohne Konflikte abbildbar sind.
 
Gemeinsam wurden Ideen diskutiert, wie man den Bedarf an einem funktionalen Dorfgemeinschaftshaus besser in die Stadt tragen kann.
Soziale Räume zu erhalten und neu zu schaffen bzw. deren Ausstattung zu verbessern ist eine wichtige Aufgabe um den gesellschaftlichen Zusammenhalt in den Ortschaften aber auch der Kernstadt zu stärken. So Ostermanns Botschaft an den Ortschaftsrat.
 
Dem OR wurden seitens Stadt und Stadtwerken als Netzbetreiber bisher keine Informationen zum Anschluss einer großen Freiflächen-Solaranlage an das Niederspannungsnetz der Ortslage und daraus folgende Bedürfnisse für den Netzausbau gegeben. Dies kritisierte Ostermann, weil dies unmittelbare Folgen für  Anschlussbedürfnisse von bspw. Dachsolaranlagen der Borauer Bürger haben kann. Zudem herrscht keine Transparenz darüber, ob es für die Kabeltrasse ein Sondernutzungsrecht gibt. Aus den ungeplanten Einnahmen könne dann ja mal wenigstens die Instandsetzung eines Fußweges in der Ortslage finanziert werden.
 
Besonders emotional wurde die gemeinsame Diskussion des OR mit dem Oberbürgermeisterkandidaten, als es um das Thema einer  möglichen Umbenennung der Leninstraße und der Straße der Deutsch-Sowjetischen-Freundschaft ging.
Hier meinte Ostermann dass man aus dem Thema die aktuelle Emotionalität herauslassen müsse. Selbst wenn der Wunsch in der aktuellen Krise verständlich sei, so habe dies unmittelbare Folgen für die Bürger die im Ort diskutiert und gut abgewogen sein müssen. So hat der Bürger erstmal ein ganze Menge Laufereien und auch damit verbundene Kosten, angefangen bei der Änderung der Meldeadresse im Ausweis.
 
Selbstverständlich besteht aber durchaus die Möglichkeit eines Antrages an den Stadtrat, der ein politisches Signal durch die Umbenennung senden und den Bürgern die Kostenübernahme zusagen könnte. So könnten den Bürgern wenigstens die Kosten erspart werden, wenn man schon nicht die Wege auf die Ämter ersparen könne.
 
– Bernd Ostermann